Im Programm geht es jedoch nicht nur um neue Framework-Funktionen. Du erfährst auch, wie du KI sicher in bestehende Anwendungen integrierst, unkontrollierte Kosten bei Modell- und Function-Calling-Aufrufen vermeidest, Agent-Workflows sinnvoll einsetzt und moderne Architekturentscheidungen triffst, ohne neue Abhängigkeiten zu schaffen.
Warum ist der Zeitpunkt der BASTA! Herbst 2026 für .NET-Teams besonders relevant?
Die BASTA! Herbst 2026 findet direkt vor dem geplanten Release von .NET 11 statt. Im Programm werden .NET 11, C# 15, Entity Framework Core 11, ASP.NET Core 11 und Blazor 11 behandelt – mit Fokus auf SDK-Erweiterungen, API-Änderungen und mögliche Migrationspfade. Für dich bedeutet das: Du kannst dich mit den kommenden Änderungen beschäftigen, bevor sie deine Projekte unmittelbar betreffen.
Statt erst auf fehlschlagende Builds oder nachträglich gelesene Release Notes zu reagieren, kannst du deine Migration frühzeitig und auf einer belastbareren Grundlage planen. Besonders relevant ist das für Teams, die weiterhin Windows-Desktop-Anwendungen mit WPF oder Windows Forms betreiben, denn gerade hier können Upgrades mit erheblichem Aufwand verbunden sein, wenn Abhängigkeiten, APIs oder technische Altlasten erst spät sichtbar werden.
Auch für die Budgetplanung 2027 ist dieses Wissen wertvoll. Je früher du den realistischen Migrationsaufwand einschätzen kannst, desto besser lassen sich Entwicklungs-, Test- und Modernisierungskosten einplanen.
Wie kannst du Sicherheitsrisiken bei KI-Integrationen reduzieren?
KI-Integrationen schaffen neue Angriffsflächen. Prompt Injection, Datenexfiltration aus Modellkontexten, unsichere Function Calls und unzureichende Autorisierung können zu Datenverlust, Datenschutzverstößen, finanziellen Schäden und Reputationsverlust führen. Mehrere Sessions der BASTA! Herbst 2026 setzen genau an diesen Risiken an und zeigen, wie du Sicherheitsmaßnahmen in .NET-Backends, Web-APIs und agentenbasierten Systemen verankerst.
OWASP Top Ten für KI-Anwendungen
Die Sessions zu den OWASP Top Ten für KI zeigen, welche Schwachstellen beim Einsatz von Large Language Models entstehen können. Dazu gehören manipulierte Eingaben, unkontrollierte Zugriffe auf Kontextdaten und unsichere Verbindungen zu externen Funktionen. Du erfährst, welche Angriffsflächen beim Einsatz von LLMs in .NET-Backends und Web-APIs entstehen und mit welchen Schutzmaßnahmen du darauf reagieren kannst.
Broken Access Control in APIs
Broken Object Level Authorization, Broken Object Property Level Authorization und Broken Function Level Authorization gehören weiterhin zu den kritischsten API-Risiken. Besonders gefährlich werden diese Schwachstellen, wenn Agents selbstständig auf Backend-APIs zugreifen, denn eine erfolgreiche Authentifizierung bedeutet noch lange nicht, dass ein Agent auf jedes Objekt, jede Eigenschaft oder jede Funktion zugreifen darf.
Die entsprechenden Sessions zeigen Autorisierungs-Patterns auf Objekt-, Property- und Funktionsebene und veranschaulichen diese anhand konkreter Codebeispiele. So erhältst du eine belastbare Grundlage, um die Berechtigungen von Nutzern, Diensten und Agents sauber voneinander abzugrenzen.
OWASP Top Ten 2025 für ASP.NET Core und Blazor
Für Teams, die mit ASP.NET Core und Blazor arbeiten, sind die neu priorisierten Risiken im Microsoft-Web-Stack besonders relevant. Die Sessions behandeln sichere Standardeinstellungen, SAST-Pipelines und Runtime-Monitoring, sodass du Sicherheitsprüfungen früher in deinen Entwicklungsprozess integrieren kannst, statt sie erst kurz vor dem Produktivbetrieb durchzuführen.
MCP und unkontrolliertes Function Calling
Das Model Context Protocol ermöglicht es KI-Systemen, mit Tools, Services und Anwendungsfunktionen zu interagieren. Ohne geeignete Kontrollen können daraus jedoch Sicherheits- und Kostenprobleme entstehen, etwa wenn Agents unzulässige Funktionen aufrufen, sensible Kontextdaten weitergeben oder externe Services häufiger verwenden als vorgesehen.
Im Programm werden deshalb unter anderem Allow-Lists, Context Redaction und weitere Kontrollmechanismen für Architekten behandelt. Diese Maßnahmen helfen dir dabei, klar festzulegen, welche Daten und Funktionen einem Agent überhaupt zur Verfügung stehen dürfen.
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Wie kannst du unkontrollierte KI-Kosten vermeiden?
Die Kosten einer KI-Integration hängen nicht nur von der Zahl der Nutzer ab. Häufige Modellabfragen, große Kontextfenster, multimodale Eingaben und ungebremste Function Calls können die laufenden Cloud-Kosten deutlich erhöhen. Besonders bei MCP-Integrationen wird dieses Thema relevant, weil Agents selbstständig Funktionen oder externe Dienste aufrufen und dadurch unerwartete Nutzungsmuster erzeugen können.
Auf der BASTA! lernst du konkrete Gegenmaßnahmen kennen, mit denen du KI-Nutzung als steuerbaren Bestandteil deiner Systemarchitektur behandelst:
- Rate Limiter für Modell- und Function-Calls
- Circuit Breaker für wiederholte oder fehlerhafte Aufrufe
- Allow-Lists für zulässige Funktionen
- Context Redaction vor dem Modellaufruf
- Budgetierung und Kostenbegrenzung als Architekturmuster
Diese Kontrollen helfen dir, technische und finanzielle Risiken gemeinsam zu betrachten. Statt KI-Funktionen als unbegrenzte Ressource bereitzustellen, definierst du nachvollziehbare Grenzen für Aufrufe, Kontextgrößen und externe Aktionen.
Wie kannst du Probleme in KI-generiertem Code früher erkennen?
KI-gestützte Entwicklung kann Implementierungsprozesse beschleunigen, doch generierter Code kann gegen Sicherheitsanforderungen, Architekturregeln oder interne Coding-Standards verstoßen. Wenn solche Probleme erst in Produktion auffallen, entstehen zusätzliche Kosten durch Rework, Tests und Incident-Behebung.
Die Session zur „Self-Defending Codebase“ stellt eine CodeRule Engine vor, die Verstöße bereits während des Editierens erkennt. Dadurch lassen sich auch KI-generierte Änderungen gegen definierte Regeln validieren und Qualitätskontrollen näher an den Zeitpunkt verschieben, an dem der Code tatsächlich entsteht.
Welche KI-Workflows können deine Softwareentwicklung produktiver machen?
Im Mittelpunkt stehen keine abstrakten Produktivitätsversprechen, sondern konkrete Workflows, die sich auf bestehende Entwicklungsprozesse übertragen lassen. Die Sessions zeigen, wie Agents Reviews vorbereiten, zusätzlichen Projektkontext nutzen, Spezifikationen in Implementierungen überführen und Sicherheits- oder Architekturregeln automatisiert prüfen können.
Copilot Review Agents als PR-Gate
Review Agents können Pull Requests automatisiert prüfen, bevor ein menschlicher Reviewer sie bearbeitet. Dabei lassen sich unter anderem Sicherheitsregeln, Qualitätsvorgaben oder projektspezifische Policies kontrollieren. Menschliche Reviewer können sich dadurch stärker auf komplexe Architekturfragen und risikobehaftete Änderungen konzentrieren, während standardisierbare Prüfungen bereits im Vorfeld ausgeführt werden.
GitHub Copilot mit Azure DevOps MCP
Über eine Verbindung zwischen GitHub Copilot und Azure DevOps können Agents zusätzlichen Kontext aus Work Items, Pull Requests, Builds und Releases erhalten. Je besser der verfügbare Kontext ist, desto relevanter und sicherer können Vorschläge ausfallen, weil ein Agent nicht nur mit einem isolierten Codeausschnitt arbeitet, sondern auch Anforderungen, Änderungen und Build-Informationen berücksichtigen kann.
Specification Driven Development
Beim Specification Driven Development wird ein größerer Teil der Arbeit in die Spezifikationsphase verlagert. Agents nutzen diese Spezifikationen anschließend als Grundlage für die Implementierung, wodurch sich wiederkehrende Arbeiten und Kontextwechsel reduzieren lassen. Die Qualität des Ergebnisses hängt allerdings stark von der Präzision der Spezifikation ab, denn unklare Anforderungen führen auch mit KI-Unterstützung nicht automatisch zu gutem Code.
LLM-gestützte SAST und Quick-Fix-Generatoren
LLM-gestützte statische Sicherheitsanalysen können dabei helfen, Schwachstellen zu erkennen und mögliche Korrekturen vorzuschlagen. Quick-Fix-Generatoren können die Zeit zwischen Fehlererkennung und Behebung verkürzen. Sie ersetzen die fachliche Prüfung nicht, machen Sicherheitsfeedback aber möglicherweise schneller nutzbar und verkürzen die Feedbackschleifen im Entwicklungsprozess.
CodeRule Engine für Architektur- und Coding-Standards
Eine CodeRule Engine kann Architekturregeln, API-Vorgaben und Coding-Standards direkt im Entwicklungsworkflow prüfen. Das ist nicht nur für KI-generierten Code nützlich, sondern kann auch beim Onboarding neuer Entwickler helfen, weil projektspezifische Anforderungen verständlicher, sichtbarer und automatisch überprüfbar werden.
Ersetzen KI-Agents den menschlichen Reviewer?
Nein. Die Sessions behandeln ausdrücklich auch die Grenzen agentenbasierter Entwicklung. Ein „Human in the Loop“ bleibt notwendig – insbesondere bei Architekturentscheidungen, sicherheitskritischen Änderungen, unklaren Anforderungen und geschäftskritischen Funktionen.
Auch MCP-Server, Agent-Konfigurationen und Policy Engines verursachen zunächst Aufwand und müssen eingerichtet, geprüft und gepflegt werden. Agents können außerdem fehlerhaften oder ungeeigneten Code erzeugen. Das Ziel besteht deshalb nicht darin, Entwickler aus dem Prozess zu entfernen, sondern geeignete Aufgaben gezielt zu automatisieren und menschliche Expertise dort einzusetzen, wo Kontext und Urteilsvermögen unverzichtbar sind.
Wie modernisierst du .NET-Anwendungen ohne zusätzlichen Vendor Lock-in?
Die Architektur-Sessions der BASTA! Herbst 2026 behandeln mehrere Herausforderungen, die für die langfristige Wartbarkeit moderner Anwendungen entscheidend sind. Eine Session zu Radius zeigt, wie du cloud-native .NET-Anwendungen deployen kannst, ohne deine Architektur vollständig an einen einzelnen Cloud-Anbieter zu binden. Das kann dir mehr Flexibilität geben, wenn sich Infrastruktur-, Compliance- oder Kostenanforderungen ändern.
Weitere Sessions beschäftigen sich mit Authentication für Micro Frontends, dem Backend-for-Frontend-Pattern sowie mit routenbasierter Architektur und klarer Ownership in wachsenden Codebases. Gerade bei größeren Frontend- und Plattformprojekten helfen klare Zuständigkeiten dabei, technische Abhängigkeiten, unübersichtliche Strukturen und unklare Verantwortungsbereiche zu vermeiden.
Was erwartet Angular-Teams im Jahr 2026?
Das Angular-Programm behandelt unter anderem Signals, Signal Forms, den zone-less-Betrieb und Testing mit Vitest im Browser-Mode. Diese Themen wirken sich auf State Management, Formularentwicklung, Change Detection und Teststrategien aus.
Wenn du ein Angular-Upgrade planst, erhältst du damit eine Grundlage, um neue Funktionen und deren Auswirkungen auf deine bestehende Architektur besser einzuschätzen. Gleichzeitig kannst du prüfen, welche Neuerungen für dein Projekt tatsächlich relevant sind und wo eine schrittweise Einführung sinnvoller ist.
Welche Entwicklungen bei Webstandards sind für SPA-Architekturen relevant?
Die BASTA! bietet auch eine Perspektive aus dem W3C-Architekturboard. Im Mittelpunkt stehen unter anderem Fortschritte bei WebAssembly und Built-in AI im Browser. Diese Entwicklungen können langfristig beeinflussen, welche Logik im Browser ausgeführt wird, wie Webanwendungen KI-Funktionen einbinden und welche Aufgaben vom Backend in den Client verlagert werden können.
Für Teams, die an Single-Page Applications arbeiten, sind diese Themen deshalb auch dann relevant, wenn eine unmittelbare Einführung noch nicht geplant ist. Sie liefern Orientierung für langfristige Architekturentscheidungen und helfen dir, neue Browserfunktionen im Zusammenhang mit bestehenden Frontend- und Backend-Strukturen zu bewerten.
Was bieten dir die Workshops der BASTA! Herbst 2026?
Die ganztägigen Workshops sind als praxisorientierte Arbeitsformate konzipiert. Im Programm findest du unter anderem Workshops zu modernen AI-Coding-Setups, zur Entwicklung von Webanwendungen mit Blazor 10 und 11 sowie zu Strategien für Programmierer und Architekten im Jahr 2026.
Du beschäftigst dich dabei nicht nur theoretisch mit neuen Werkzeugen und Methoden. Ziel ist ein Setup, das du nachvollziehen, ausprobieren und anschließend auf deine eigenen Projekte übertragen kannst. Dadurch entsteht ein direkterer Praxisbezug als bei einem reinen Vortragsformat.
Warum ist die BASTA! Herbst 2026 auch über .NET 11 hinaus relevant?
.NET 11 ist ein zentraler Anlass, aber nicht das einzige relevante Thema. Die BASTA! Herbst 2026 verbindet Plattformmodernisierung mit KI-Sicherheit, Kostenkontrolle, Softwarequalität, Frontend-Architektur und Agent-Workflows.
Diese Themen lassen sich in der Praxis kaum noch getrennt betrachten. Eine KI-Integration ist gleichzeitig eine Architekturentscheidung, ein API-Sicherheitsrisiko, ein Kostenfaktor und eine Governance-Frage. Auf der BASTA! kannst du diese Zusammenhänge im Kontext realer Entwicklungsprozesse betrachten und fundierter entscheiden, welche Technologien und Methoden zu deinen Projekten passen.
Überzeuge jetzt deinen Chef von deiner Teilnahme
Du möchtest an der BASTA! Herbst 2026 teilnehmen, brauchst aber noch die Freigabe deines Vorgesetzten? Wir haben die wichtigsten Argumente für dich vorbereitet. Lade den Business Case als PDF herunter und passe ihn an deine Projekte, technischen Schwerpunkte und Unternehmensziele an.
Zusätzlich kannst du unser vorbereitetes E-Mail-Template verwenden. Ergänze nur noch die Platzhalter, kopiere den Text und sende deinen Teilnahmevorschlag direkt an deinen Chef.




